Museum Folkwang

Museum Folkwang

Das Museum Folkwang geht – wie auch die Folkwang-Universität der Künste – auf das Lebenswerk des genialen Visionärs und Kunstsammlers Karl Ernst Osthaus zurück, dessen Sammlung zu Beginn des 20. Jahrhunderts Standards setzte und den Weltruhm des Museums begründete. Sonderschauen von Gauguin, van Gogh, Turner zur Malerei des Impressionismus und der klassischen Moderne ziehen jeweils Hunderttausende in das zu seiner Gründung bereits so gerühmte „schönste Museum der Welt“.

Die Spende der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung ermöglichte 2009/2010 nach Entwürfen von David Chipperfield einen viel gerühmten Neubau, der neben den Gemälden und Skulpturen des Museums auch die u.a. mit vielen bedeutenden Nachlässen bestückte Fotografische Sammlung und das Deutsche Plakatmuseum beherbergt.

Adresse: Museumsplatz 1

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... mehr Blau - Museum Folkwang: Programm am 8. Juni 2018

17:00 Uhr, 18:00 Uhr und 19:00 Uhr

Hans Josephson – Existenzielle Plastik – Kurzführung

Luigi Ghirri – Karte und Gebiet – Kurzführung

Hermann Kätelhön – Ideallandschaft: Industriegebiet – Kurzführung

Im Zentrum von Hans Josephsons bildnerischem Schaffen steht die mensch­ liche Figur, für die der Schweizer Künstler eine ganz eigenwillige For­ mensprache an der Grenze zur Abstraktion entwickelte. Dabei konzentrierte er sich zeitlebens auf wenige Grundformen wie Kopf, Halbfigur oder Liegen­ de, die er in einer prozesshaften Arbeitsweise beharrlich weiterentwickelte.

Luigi Ghirri gilt als bedeutender Pionier der italienischen Farbfotografie und Konzeptkunst. Auch in seinem Werk steht der Mensch im Fokus, aber nicht im Sinne eines Porträts, sondern vielmehr das ambivalente Verhältnis des Menschen zu seiner natürlichen wie künstlich geschaffenen Umwelt, das Ghirri in ironisch gebrochenen Motiven einfängt.

Auch Hermann Kätelhön hat dieses Verhältnis als Zeichner und Grafiker einer sich rasch verändernden Industrielandschaft in den 1920er Jahren genau erfasst und mit der Tradition klassischer Landschaftsdarstellungen verbunden. Im Jahr der Schließung der letzten Zeche treten seine Werke in einen Dialog mit den neusachlichen Fotografien des Ruhrgebiets von Albert Renger­Patzsch.

Kostenfrei mit Teilnahmesticker, der ab einer Stunde vor Führungsbeginn an der Besucherinformation erhältlich ist. Begrenzte Teilnehmerzahl.

Die Sammlung (kostenfrei) und die Sonderausstellungen (kostenpflichtig) des Museum Folkwang sind bis 20 Uhr geöffnet.

 

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