Kunstverein Ruhr

Kunstverein Ruhr

Der Kunstverein Ruhr blickt mit rund 250 Mitgliedern auf eine mehr als 60-jährige Geschichte zurück. Folkwangprofessor Max Burchartz, gründete 1950 die erste Initiative von Kunstinteressierten in Essen nach dem 2. Weltkrieg unter dem programmatischen Namen „Tatkreis Kunst der Ruhr e.V.“. Schon damals wurde Kunst nicht als isoliertes Phänomen, sondern immer in kulturgeschichtlichen Zusammenhängen begriffen. Dies hat die  Aktivitäten des Vereins von Anfang an geprägt, was u.a. in seiner interdisziplinären Programmgestaltung bis heute ablesbar ist. Ab 1989 entwickelte der inzwischen als Kunstverein Ruhr firmierende Verband ein kontinuierliches Ausstellungsprogramm mit zum Teil renommierten und weit über Essen hinaus beachteten Künstlerinnen und Künstlern in Einzel- bzw. „Einraumausstellungen“.

Zu den Arbeitsfeldern des Vereins gehören ebenso Vorträge, Atelierbesuche, Künstlergespräche, Exkursionen. Der Besuch der „Art Cologne“, aktueller Ausstellungen im Rhein-Ruhr-Kreis (und darüber hinaus) runden die Beschäftigung mit Fragestellungen der Gegenwartskunst im Kunstverein Ruhr ab.

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... mehr Blau - Kunstverein Ruhr: Programm am 8. Juni 2018

19:00 Uhr

Aurora Reinhard – Einführung in die Ausstellung durch Peter Friese

Die in Helsinki lebende finnische Künstlerin Aurora Reinhard reflektiert in ihrer Kunst aktuelle Themen wie Gender und Sexualität. Besonderes Augen­ merk legt sie auf das Fremd­ und Selbstbild von Frauen in den Medien und der Konsumwelt. Doch geht es ihr auch um die Geschlechterspannung, als

Teil unserer Kultur­ und Geis­ tesgeschichte, welche viel wei­ ter zurückreicht, als die gerade aktuellen Debatten. Dieser zu Recht feministisch zu nennende Ansatz konkretisiert sich im­ mer in irritierend schönen, die Sinne und den Verstand der Be­ trachter gleichermaßen heraus­ fordernden Werken: Sie reichen von beeindruckenden Fotoar­ beiten über Skulpturen bis hin zu Videos. Wenn Aurora Rein­ hard sich künstlerisch mit der Repräsentation von Weiblichkeit beschäftigt, geschieht dies stets fundiert, kompromisslos, aber bisweilen auch immer wieder humorvoll. Sie präsentiert eine auf den Ausstellungsraum mit

Schaufenster abgestimmte medienübergreifende Installation. Eine Koope­ ration mit dem Finnland Institut Berlin, mit freundlicher Unterstützung durch die Allbau Stiftung und ReproTerminal.

Ausstellungsdauer bis zum 02. September 2018


			

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