Alte Synagoge

Alte Synagoge

Die Alte Synagoge in Essen ist Haus der jüdischen Kultur und befindet sich im 1913 errichteten, ehemals größten freistehenden Synagogenbau Nordeuropas. Die 1980 gegründete und 2010 baulich und konzeptionell neu gestaltete städtische Kultureinrichtung bietet Informationen und Ausstellung zum jüdischen Leben, Kultur und Geschichte. Sie ist Forum politischer Diskussionen und Ort zahlreicher Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen, Aufführungen.

Das Ensemble von Synagoge und Friedenskirche wurde 2010/2011 städtebaulich durch die Schaffung einer repräsentativen fußläufigen Platzsituation mit dem „Jahrhundertbrunnen“ von 1903 neu in Wert gesetzt und nach dem Erbauer der Synagoge „Edmund Körner Platz“ benannt.

Adresse: Steeler Straße 29/Edmund-Körner-Platz

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... mehr Blau - Alte Synagoge: Programm am 8. Juni 2018

18:00 Uhr

Sing songs for Shabbat mit Susan Borofksy

Der Ruhetag in der Woche ist der Beitrag des Judentums zur Weltkultur. Susan Borofsky ist in den USA aufgewachsen und hat ein Sängerinnenaus­ bildung durchlaufen. Sie gastierte am Broadway und lebt jetzt mit ihrer Fa­ milie in Düsseldorf. Sie ist auch ausgebildete jüdische Kantorin und leitet egalitäre Gottesdienste in Duisburg. Susan Borofsky wird klassische aber auch moderne Lieder zum Schabbat präsentieren, und die verschiedenen jüdischen Zugänge zum Schabbat erklären. Als erfahrene Gesangslehrerin lädt sie natürlich gerne zum Mitsingen der Schabbat­Lieder ein, deren Inhalt sie erläutern wird.

Am Schabbat werden in tradi­ tionellen jüdischen Familien typische Schabbat­Lieder (»Smiroth«) im Familienkreis gesungen und auch die Litur­ gie weist besondere Einschü­ be und Melodien auf. So wur­ de im 16. Jahrhundert die

»Kabbalat Schabbat« (= Emp­ fang des Schabbat«) von jüdi­ schen Mystikern dem Gebet­buch hinzugefügt, in der der Schabbat mit einer Braut ver­glichen wird, die ihrem Bräutigam bei Sonnenuntergang entgegenkommt. Man wendet sich bei diesem Lied zum Eingang hin und verneigt sich vor der symbolischen Erscheinung. Über die Praxis des Ruhegebots gehen die Mei­nungen weit auseinander. Von einem säkularen Familientreff am Freitag­abend, an dem alle Kinder zu erscheinen haben, bis zu ausführlichen Vorbe­reitungen mit Putzen und Backen und der Vermeidung der Nutzung von Elektrizität, Telefon, Fernsehen, Internet, Radio, Autofahren, Geschirr Wa­schen etc. erstreckt sich die ganze Bandbreite jüdischer Lebensweisen.


			

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