Kunstverein Ruhr

Kunstverein Ruhr

Der Kunstverein Ruhr blickt mit rund 250 Mitgliedern auf eine mehr als 60-jährige Geschichte zurück. Folkwangprofessor Max Burchartz, gründete 1950 die erste Initiative von Kunstinteressierten in Essen nach dem 2. Weltkrieg unter dem programmatischen Namen „Tatkreis Kunst der Ruhr e.V.“. Schon damals wurde Kunst nicht als isoliertes Phänomen, sondern immer in kulturgeschichtlichen Zusammenhängen begriffen. Dies hat die  Aktivitäten des Vereins von Anfang an geprägt, was u.a. in seiner interdisziplinären Programmgestaltung bis heute ablesbar ist. Ab 1989 entwickelte der inzwischen als Kunstverein Ruhr firmierende Verband ein kontinuierliches Ausstellungsprogramm mit zum Teil renommierten und weit über Essen hinaus beachteten Künstlerinnen und Künstlern in Einzel- bzw. „Einraumausstellungen“.

Zu den Arbeitsfeldern des Vereins gehören ebenso Vorträge, Atelierbesuche, Künstlergespräche, Exkursionen. Der Besuch der „Art Cologne“, aktueller Ausstellungen im Rhein-Ruhr-Kreis (und darüber hinaus) runden die Beschäftigung mit Fragestellungen der Gegenwartskunst im Kunstverein Ruhr ab.

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…ins Blaue - Kunstverein Ruhr Programm am 10. Juni 2016

17:00 Uhr bis 23:00 Uhr

DISPUT – Klanginstallation im Kunstverein Ruhr

Juergen Staack hat für den Kunstverein Ruhr eine Klanginstallation besonderer Art geschaffen. Grundlage dafür ist die Architektur des Ausstellungsraumes. Vier weiße Pfeiler im Raum beginnen über verborgene Lautsprecher deutlich hörbar miteinander zu kommunizieren: Es hört sich so an, als sei der Disput aus ähnlich klingenden Worten direkt in den Raum eingeschrieben und als bestehe Rede und Gegenrede aus phonetisch gleich klingenden Wörtern. In der Tat kommen die phonetisch gleich bis identisch anmutenden Worte direkt aus dem Inneren der 4 weißen Pfeiler. »architecture parlante« im wörtlichen Sinne. Man denkt beim sich wiederholenden Hin und Her an einen politischen Disput, an eine Auseinandersetzung zwischen den Geschlechtern, an einen Streit zwischen Altersgruppen oder zwischen den Kulturen. Und man assoziiert wegen der gleich oder sehr ähnlich klingenden Phoneme wie von selbst Missverständnisse, die Bestandteil jedweder Kommunikation sind – und die mit Verlaub jeder/jede von uns schon des Öfteren erlebt hat.


18:00 Uhr

Künstlergespräch mit Juergen Staack

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