Grillo-Theater

Grillo-Theater

Als erstes Stadttheater des Ruhrgebiets 1892 eröffnet. Insbesondere in den 1920er Jahren war es deutschlandweit beachtet. Der grüne Tisch von Kurt Jooss erhielt 1932 den ersten Preis beim internationalen Choreographie-Wettbewerb in Paris. Im Zweiten Weltkrieg wurden das Gebäude und insbesondere seine wilhelminische Fassade weitgehend zerstört. Nach dem stark veränderten Wiederaufbau (im Publikumsbereich gleichsam ein Neubau) wurde das Theater 1950 mit einer Aufführung von Richard Wagners Oper Die Meistersinger von Nürnberg wiedereröffnet. Inszenierungen von Erwin Piscator, Jean-Louis Barrault und Heinz Dietrich Kenter sorgten für den besonderen Ruf des Theaters.

Das Schauspiel Essen zeigt im Grillo-Theater die großen Klassiker-Inszenierungen, aber auch neue Stücke vor allem deutschsprachiger Autoren. Nach aufwändigen Umbauten des Architekten Werner Ruhnau und einer Reduzierung von 670 auf 400 Plätze wurde ein variables Raumtheater geschaffen, das nun lediglich dem Essener Schauspiel dient. Die Wiedereröffnung fand im September 1990 mit einer Aufführung von Shakespeares Sommernachtstraum statt. Gelegentlich gibt es Gastkonzerte der Reihe „Jazz in Essen“, Lesungen bekannter Schauspieler und Auftritte von Kabarettisten.

Adresse: Theaterplatz 11

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Mein Blau ist Dein Grün - Grillo-Theater
Programm am 7. Juli 2017

19:00 Uhr Casa des Schauspiel Essen, Theaterpassage

Die lebenden Toten oder: Monsters of Reality

von Christian Lollike, mit Textfragmenten von Tanja Diers und Mads Madsen

Sie kommen, die lebenden Toten. Doch diesmal kommen sie nicht, um uns das Fleisch von den Knochen zu nagen, diesmal kommen sie, um sich die Grundlagen unserer Gesellschaft einzuverleiben. Sie treibt der Hunger nach Wohlstand, Demokratie, Freiheit und Sicherheit. Dieses hungrige und alles verschlingende Zombieheer, das auf die Küsten Europas zusteuert, lässt sich von nichts aufhalten. – Im Mittelpunkt von Christian Lollikes »Die lebenden Toten oder: Monsters of Reality« stehen drei Schauspieler, die sich anschicken, den Zombie-Film für die Festung Europa zu drehen und dabei an die Grenzen der Darstellbarkeit gelangen.
»Nichts für zarte Gemüter, dennoch eine durchaus hintergründige Auseinandersetzung mit einem hochrelevanten Thema.« (WAZ)
Eintritt: € 11,00 auf allen Plätzen im Rahmen der Rabatt-Aktion »Volle Hütte«

19:30 Uhr  Grillo-Theater, Hauptbühne

Uraufführung
Sophia, der Tod und ich

nach dem Roman von Thees Uhlmann Bühnenfassung von Tilman Gersch und Jana Zipse

Von einer ungewöhnlichen Reisegruppe und ihrer Fahrt quer durch Deutsch- land erzählt Thees Uhlmann in »Sophia, der Tod und ich«: Es klingelt an der Haustür und davor steht der Tod höchstpersönlich. Noch drei Minuten, dann geht es für den Protagonisten ab ins Jenseits. Doch da hilft ein glücklicher Zufall: Ex-Freundin Sophia erscheint auf der Bildfläche und stört den Tod unfreiwillig bei seiner Arbeit. Der nimmt’s mit Humor und verschiebt kurzerhand die Erfüllung seines Auftrags. Und für den Erzähler bietet sich somit die Chance, sich von seiner Mutter zu verabschieden und noch ein letztes Mal seinen kleinen Sohn zu besuchen, den er seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hat – mit Ex-Freundin und dem Sensenmann höchstpersönlich im Gepäck.

Eintritt: € 11,00 auf allen Plätzen im Rahmen der Rabatt-Aktion »Volle Hütte«

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