Das Kulturpfadfest als Parcour durch die Stadt

19. Mai 2016

Künstler beim Kulturpfadfest – Fragen ins Blaue
Peter Eisold, Musiker, Klangkünstler, Projektentwickler. Mit „Der Übersee Container oder Cargo Cendrars“ beim Kulturpfadfest, zusammen mit Nils Beckmann, Till Beckmann und Peter Thoma.

Was sehen Sie im Kulturpfadfest?
Das Kulturpfadfest ist ein Parcour durch die Stadt mit vielen abwechslungsreichen Programmpunkten. Der Besucher muss sich bewegen und das unterscheidet die Situation von z.B. einem Theaterbesuch. Es kommt Bewegung in die Stadt – der urbane Raum wird aufgeladen.

Was erwartet die Besucher bei „Der Übersee Container oder Cargo Cendrars“?
Der Schriftsteller Blaise Cendrar ist ein alter Held von mir. In meiner Jugend habe ich seine Bücher verschlungen. Sie handeln vom Reisen, vom unterwegs sein, von fremden Ländern. Und das in einer Ära, als eine Reise noch eine lange Auszeit war und Passagierdampfer den Atlantik querten. Wir verarbeiten ausgewählte Texte in einer szenischen Lesung mit Musik und Video, im Grunde einer Text-Musik-Video-Performance, in der die verschiedenen künstlerischen Ebenen ineinandergreifen, sich überlappen und ergänzen.

Gibt es Verbindungen zum diesjährigen Thema des Kulturpfadfestes „…ins Blaue“?
Ein kurzes Bonmot beschreibt das ganz gut: Blaise Cendrars ist am Bahnhof, möchte sich eine Fahrkarte kaufen und sagt „Eine Fahrkarte bitte“. „Wohin“, fragt der Mann am Schalter. „Egal wohin“, antwortet Blaise Cendrars. Er bricht auf ins Blaue. Es geht weniger ums Wohin, es geht um die Reise selbst.

Ihre persönlichen Assoziationen zur Farbe Blau?
Blauer Himmel, Weite, das Freie.

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