BLAUPAUSE – Neuer Spielort mit alter Tradition: Das Burggymnasium

2. Juni 2014

Burggymnasium dt Arch. Forum

Wenn man von Dom und Domschatz einmal absieht, hat der neueste Spielort am Kulturpfad die längste Tradition von allen: Das Burggymnasium ist mit seiner mehr als 1.000-jährigen Tradition wie keine andere Schule mit der Stadtgeschichte Essens verbunden. Der Burgplatz repräsentiert die Keimzelle der heutigen Stadt als ehemaliger Vorhof des 851 gegründeten freiweltlichen Damenstifts „Asniti“.

Da vermutlich die Gründung des Stifts auch mit einer Schulgründung verbunden war, reichen die Anfänge des Instituts womöglich bis ins 9. Jahrhundert zurück. Den heutigen Namen „Burggymnasium” erhielt die Schule erst in den 1930er Jahren. 1943 wurde das Schulgebäude in einem Bombenangriff völlig zerstört und 1952 in der heutigen Form neu aufgebaut.

In den 1950er und 1960er Jahren war die Aula der „Burg“ beliebter Ort für Konzerte, Theater- und Kabarett-Gastspiele wie der „Lach- & Schießgesellschaft“ mit Dieter Hildebrandt, der Dutch Swing College Band und dem „Irish Folk Festival“ u.v.a..

Seit Mitte der 1990er Jahre gehört die Begabtenförderung als integrativer Bestandteil zum Schulprogramm, auch die musikalische Ausbildung wird in Musik-AGs besonders gepflegt.

Burgorchester und BurgBigBand unter der Leitung von Dr. Anja Wehrend bilden eine wichtige Facette des künstlerischen Bereichs der Schule. Integriert ist in Zusammenarbeit mit der Folkwang Musikschule die Ausbildung im Rahmen der Bläserklasse. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Arbeit im Vororchester oder in der Junior Band.

Beim Kulturpfadfest zeigen die SchülerInnen ab 17:30 Uhr, welches Können in ihnen steckt: In klassischer Orchesterform hören neben dem „Sleeping Beauty Waltz“ aus Tschaikowskys Dornröschen die chinesische Volksweise „Yi Meng Shan Xiao Diao“, die das Orchester in diesem Frühjahr bereits beim Staatsbesuch von Chinas First Lady aufführte, sowie Auszüge aus der „Suite from Video Games Live“, arrangiert von dem zeitgenössischen US-Komponisten Ralph Ford.

Burg Orchester 02

Die Bigband wird Bill Potts „Big Swing Face“ spielen, außerdem die Evergreens „Bugle Call Rag“ und „Fly Me to the Moon“.

Spannenden Hörgenuss verspricht auch die „Highland Cathedral für Dudelsack & Orchester“. Eine beliebte Dudelsackmelodie, die 1982 von Ulrich Roever und Michael Korb komponiert und bereits als schottische Nationalhymne vorgeschlagen wurde, mit Irene Dopp (Dudelsack), arrangiert von Albert Miles. Ebenfalls auf dem Programm: Giora Feidmans bewegende Klezmermelodie „Sof, Sof“ (Endlich!) im Arrangement von Anja Wehrend.

 

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