BLAUPAUSE 2014 – Urbane Klangwelten und Künstlergespräch

13. Juni 2014

Das Kulturpfadfest rückt traditionell und auch eher verborgene „stillere“ Orte in den Fokus einer breiteren Öffentlichkeit, an denen für den Rest des Jahres der Verkehrs- und Publikumsfluss üblicherweise vorbei strömt. So ist der Vorhof der Zentrale der RWE-Deutschland AG durch seine Lage an der A40/Kruppstraße eine solche Situation. In diesem Jahr hat die Installation des U.S.A.P. (URBAN SOLAR AUDIO PLANT) das Terrain unter dem Turm in einen magischen Platz verwandelt.

Das aus der bewussten künstlerischen Absicht sich quasi selbststeuernde System ist alles andere als ein Popkonzert oder eine Betriebsfeier. Besucher berichten von einer Erfahrung im Sinne eines eigenständigen Klang-Trips der Maschinen, der die Menschen aus dem Raum entführt wie das Wassergeräusch in einer Tropfsteinhöhle.

Sehr bewusst kompositorisch angelegt und inszeniert wirkt demgegenüber die Installation von Frank Schulte im Forum Kunst und Architektur am Kopstadtplatz, dort noch bis zum 18.06. zu hören sein wird. Für „Stadtklang:// Hörorte“ hat Frank Schulte eine Komposition des akustischen Bildes der Stadt destilliert: Vom Hafenstraßen-„Roar“, die filigran-professionellen Philharmoniker bei ihrer Probenarbeit bis zum Vogelzwitschern am Steeler Wasserturm, hinter dem leise das Meeresrauschen der A40 brandet.

Am Samstag nachmittag (14.06., 15.00 Uhr) bietet sich im Interessierten Forum Kunst und Architektur die Gelegenheit zum Künstlergespräch mit Frank Schulte.

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