Alte Synagoge

Alte Synagoge

Die Alte Synagoge in Essen ist Haus der jüdischen Kultur und befindet sich im 1913 errichteten, ehemals größten freistehenden Synagogenbau Nordeuropas. Die 1980 gegründete und 2010 baulich und konzeptionell neu gestaltete städtische Kultureinrichtung bietet Informationen und Ausstellung zum jüdischen Leben, Kultur und Geschichte. Sie ist Forum politischer Diskussionen und Ort zahlreicher Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen, Aufführungen.

Das Ensemble von Synagoge und Friedenskirche wurde 2010/2011 städtebaulich durch die Schaffung einer repräsentativen fußläufigen Platzsituation mit dem „Jahrhundertbrunnen“ von 1903 neu in Wert gesetzt und nach dem Erbauer der Synagoge „Edmund Körner Platz“ benannt.

Adresse: Steeler Straße 29/Edmund-Körner-Platz

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…ins Blaue - Alte Synagoge Programm am 10. Juni 2016

18:00 Uhr

Kunsthistorische Führung durch das Haus

19:00 Uhr

Preußenkönig – Cicerone-Ensemble

Friedrich der Große war nicht nur preußischer König, sondern auch begabter Musiker. Er spielte selbst hervorragend Traversflöte, komponierte und holte berühmte Musiker an seinen Hof. Telemann war ein großes kompositorisches Vorbild für Friedrich, ebenso Händel, den schon Friedrichs Vater Friedrich Wilhelm I. verehrte und förderte. Quantz war sein Leben lang der Flötenlehrer des preußischen Königs und komponierte mehrere Hundert Sonaten und Konzerte für Friedrich. Bei den Aufführungen dieser Werke wurde Friedrich meist vom jungen Carl Philipp Emanuel Bach begleitet.

20:00 Uhr

Wie der Vater, so der Sohn? – Cicerone-Ensemble

Dieses Konzert mit Werken Johann Sebastian Bachs und seiner Söhne zeichnet den Übergang von Barock zu Frühklassik nach. Der Sonate des Vaters stehen die empfindsam galanten Stücke der Bach-Söhne gegenüber: zwei Sonaten und ein frühes »Claviertrio« mit obligatem Cembalo.
Dem Cicerone-Ensemble reicht es nicht, Musik lediglich zu »spielen«. Historische Musik zu hören ist gerade mal ein Teil des Erlebnisses, das Adrian Cygan (Barockcello), Andreas Gilger (Cembalo) und Thomas Wormitt (Traversflöte) zu bieten suchen. Das Ziel ist, Musik darzustellen, wie ein Fremdenführer ein altes Gemälde oder Gebäude präsentieren würde, daher der Name Cicerone. Das Ergebnis ist Musik von vollkommener Klarheit, aber vollder Affekte, welche die Musik der Barockzeit so einzigartig machen.

21:00 Uhr

Musik und Stille – mit Einführung in die Achtsamkeitsmeditation

Ein Abend, der die Möglichkeit gibt, über Musik mit dem inneren Kern in Kontakt zu kommen. Abwechselnd mit stillen Phasen die Fähigkeit zu entwickeln, in achtsamer Präsenz zu verweilen.

Andreas Gilgenberg (Rahmentrommel, Flöte)

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